Jeden ersten Sonntag im Monat gegen 20 Uhr wird ein kleiner Teil einer größeren Geschichte aus der Welt von BattleKnight erzählt. Die Helden dieser Geschichte erleben hierbei verschiedene Abenteuer und müssen Rätsel lösen, wobei Ihr Ihnen helfen könnt. Die Helfer der Helden sollen natürlich auch entlohnt werden. Daher werden unter allen richtigen Einsendungen in jedem Monat 3 Gewinner gezogen. Zu gewinnen gibt es Rubine, die auf Euren Accounts auf dem Server Eurer Wahl bei BattleKnight gutgeschrieben werden. Es winken folgende Gewinne:
- 1. Platz: 30 Rubine
- 2. Platz: 20 Rubine
- 3. Platz: 10 Rubine
Zur Einsendung der Lösung genügt eine PN an den Forenaccount “Der Barde”, in der Ihr auch gleich den Spielaccount nennen solltet, auf den die Rubine, im Falle eines Gewinnes, gutgeschrieben werden sollen.
Nachfolgend ist nun die Geschichte für die Ritterspiele des Monates Januar zu lesen. Wir wünschen viel Erfolg bei dem Lösen des Rätsels.
Der Ritt auf dem Pegasus war eine Erfahrung wert, das musste man zugeben. Karath beschloss für sich aber, dass eine einmalige Erfahrung für den Rest seines Lebens vollauf genügen würde, als er zitternd vom Rücken des Fabelwesens stieg. Der Aufenthalt in den kalten und luftigen Höhen hatte ihm sichtlich zugesetzt.
Ohne ein weiteres Wort erhob sich das fliegende Pferd wieder in die Lüfte, noch bevor Karath sich noch einmal nach ihm umsehen konnte. Das Amulett hatte er noch immer unter seiner Rüstung verborgen. Das Gewicht des Anhängers auf seiner Brust gab ihm ein beruhigendes Gefühl, seinen Auftrag diesmal zur Zufriedenheit seiner Herrin erfüllt zu haben.
Erfüllt mit diesem guten Gefühl betrat er seine unterirdische Heimat und machte sich sofort auf den Weg zum Herrschersaal.Dort wurden ihm die Tore in den dunklen Saal sofort geöffnet. Er trat ein paar Schritte vor, kniete sich nieder und legte das Amulett wie eine Opfergabe vor sich auf den Boden.
Nachdem die schweren Türen laut hinter ihm ins Schloss gefallen waren, wartete er einige Momente in vollkommener Dunkelheit und Stille auf das Erscheinen seiner Herrin.“Du konntest das Amulett also erbeuten.”
Schritte traten aus der Dunkelheit auf ihn zu und er hörte Gewänder rascheln, als die Stimme sich ihm näherte, um das Amulett an sich zu nehmen. Auch wenn es vollkommen dunkel war, wagte er nicht, den Kopf zu heben.
“Wie ihr befohlen habt.”
“Und diesmal auch noch rechtzeitig.” Karath vernahm ungläubig einen anerkennenden Unterton in der Stimme seiner Meisterin.
“Das Heer des Feindes hat an den Grenzen Stellung bezogen und plant einen Angriff auf uns. Unsere Truppen sammeln sich zur Verteidigung und das Amulett von Keloth wird uns gute Dienste leisten.
In Anerkennung deiner Taten habe ich dir in dieser Schlacht eine entscheidende Rolle zugedacht. Erhebe dich!”Erstaunt erhob sich der Gardist. Den Blick geradeaus gerichtet konnte er kurz vor sich in der Dunkelheit ein leuchtendes Augenpaar erkennen. Der Lichtschimmer reichte gerade so, um zum ersten Mal die ebenmäßigen Gesichtszüge seiner Herrscherin erkennen zu können.
“Ich erhebe dich in den Rang eines Hauptmannes. Du wirst mit einer paar Soldaten den Feind an der westlichen Flanke zurückschlagen.
Geh und suche jene, die dir folgen wollen!”Die dunkle Herrscherin wandte sich ab und Karath verließ als neuer Hauptmann der dunklen Legionen den Thronsaal.
Nun ist es wieder an euch zu entscheiden, auf welcher Seite ihr kämpfen wollt. Folgt ihr Karath auf dem Weg der Dunkelheit oder wandelt ihr auf den Pfaden des Lichtes im Dienst der königlichen Armee?



